HEISSLUFT.BIO

 

Eine private Stadtvilla: Der Hausbock hat den hölzernen Dachstuhl einer Villa massiv befallen. Unüberhörbare Nagegeräusche der Hausbock-Larven waren registrierbar. Der private Auftraggeber beauftragte eine Heißluft-Behandlung an Binker Materialschutz GmbH. Mit Hochleistungs-Lufterhitzern wurden große Mengen heißer Luft mit Temperaturen von ca. 120 °C in den Dachraum der Villa eingeleitet. Durch permanente Wärmeumströmung der freiliegenden Dachstuhlkonstruktionshölzer mit heißer Luft konnten diese relativ schnell auf über 55 °C im Inneren gemessen aufgeheizt werden.

Fotos: links: Der Entwicklungszyklus des Hausbocks, mittig: fliegender Hausbock, rechts: Hausbockweibchen bei der Eiablage
(links: Auszug aus D. Grosser, Pflanzliche und tierische Bau- und Werkholzschädlinge. DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen 1985)

 

Bei einer Temperatur ab 43-45 °C im Holzinneren begann die Abtötung der darin befindlichen Larven und Puppen, aber auch der in Holzritzen und -spalten abgelegten Hausbock-Eier. Sicherheitshalber wurde die Temperatur im Holzinneren auf über 55 °C gesteigert, um einen thermischen Sicherheitszuschlag zu erhalten, damit auch tatsächlich alle versteckten Larven absterben. Nach einer Stunde Haltephase dieser hohen Temperaturen wurde eine 100%ige Abtötung der Holzschädlinge erreicht und das ohne jegliche Chemikalien-Anwendung.

Fotos: links: Einführung eines Heizrohres in den Dachraum, rechts: Rohrleitungsführung in den Villen-Dachraum

 

 

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